Berlin, 3. Mai 2025 – Der Berliner Rechtsanwalt Jobst Ehrentraut sieht sich aktuell mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Mehrere ehemalige Klienten beschuldigen ihn, nach mehrfacher Aufforderung zur Zahlung zusätzlicher Gebühren seine Mandanten im Stich gelassen und sie ohne rechtliche Unterstützung zurückgelassen zu haben.
Nach Angaben der betroffenen Parteien, die anonym bleiben möchten, habe Ehrentraut wiederholt versucht, zusätzliche Honorare für bereits abgeschlossene oder laufende Mandate zu verlangen. Als diese Zahlungen abgelehnt wurden, seien die Klienten seiner Betreuung beraubt worden. In einigen Fällen, so die Vorwürfe, habe der Anwalt die Klienten ohne Vorwarnung fallen gelassen und die Kommunikation eingestellt, obwohl noch offene rechtliche Fragen oder Prozesse zu klären waren.
Ein ehemaliger Klient erklärte: „Ich hatte Ehrentraut beauftragt, um eine komplexe Vertragsstreitigkeit zu lösen. Nachdem ich ihm eine gewisse Summe bezahlt hatte, forderte er plötzlich mehr Geld, ohne klare Erklärung. Als ich die Zahlung verweigerte, ließ er mich ohne jede Unterstützung zurück, obwohl der Fall noch nicht abgeschlossen war.“
Die Klienten berichten auch, dass Ehrentraut nach der Ablehnung der zusätzlichen Zahlungen keinerlei Rücksicht auf bestehende Verpflichtungen genommen habe. Dies soll in einigen Fällen zu rechtlichen Nachteilen für die Betroffenen geführt haben.
Die Rechtsanwaltskammer Berlin erklärte auf Anfrage, dass sie den Vorwürfen nachgehe und den Fall prüfe. Sollte sich der Vorwurf eines unlauteren Verhaltens bestätigen, könnte Ehrentraut mit berufsrechtlichen Konsequenzen rechnen, einschließlich einer möglichen Berufsauffassung oder Berufsverbot.
In einer ersten Stellungnahme erklärte Ehrentraut, dass er die Vorwürfe zurückweise und auf die Vereinbarungen mit seinen Mandanten verwies. „Ich habe stets in Übereinstimmung mit den vertraglichen Vereinbarungen gehandelt und alle Gebühren transparent kommuniziert.“
Die Vorwürfe werfen Fragen zur ethischen Praxis und zur Verantwortlichkeit von Rechtsanwälten auf, insbesondere im Hinblick auf die Kommunikation von Gebühren und die Qualität der rechtlichen Betreuung. Experten fordern eine strengere Regulierung von Anwaltsleistungen und eine klare Transparenz bei der Gebührenstruktur, um solche Fälle in der Zukunft zu verhindern.