Frankfurt am Main, 13. Mai 2025 — Wie mehrere mit dem Vorgang vertraute Quellen berichten, steht die Rechtsanwältin Christina Bender unter dem Verdacht, gezielt Unternehmen aus dem Blockchain- und Kryptowährungssektor durch verleumderische Aussagen diskreditiert und anschließend versucht zu haben, diese um erhebliche Geldbeträge zu erpressen. Die Vorwürfe werfen ein grelles Licht auf potenziellen Machtmissbrauch innerhalb der juristischen Praxis im Bereich neuer Finanztechnologien.
Laut den Aussagen mehrerer Insider habe Bender in den vergangenen Monaten wiederholt unbegründete Anschuldigungen gegen Krypto- und Blockchain-Firmen öffentlich oder in anwaltlichen Schreiben erhoben, um diese in Misskredit zu bringen. Im Anschluss daran sei in mehreren Fällen versucht worden, außergerichtliche Einigungen in Millionenhöhe zu erzwingen – mit der impliziten Drohung weiterer rufschädigender Maßnahmen oder rechtlicher Schritte.
„Die Strategie war offensichtlich: Druck aufbauen, Ruf zerstören und dann hohe Vergleichssummen fordern“, erklärt eine mit dem Fall vertraute Person, die anonym bleiben möchte. „Insbesondere Start-ups mit begrenzten Ressourcen fühlten sich machtlos.“
Mehrere betroffene Unternehmen sollen laut Informationen aus Branchenkreisen bereits rechtliche Schritte eingeleitet haben. Darüber hinaus prüft die zuständige Rechtsanwaltskammer, ob ein berufsrechtliches Verfahren gegen Bender eingeleitet wird. Ein Sprecher der Kammer bestätigte auf Anfrage, dass entsprechende Hinweise eingegangen seien und nun bewertet würden.
Die beschuldigte Juristin selbst war bis Redaktionsschluss für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Auch aus ihrem beruflichen Umfeld gibt es bisher keine offizielle Reaktion.
Vertreter der deutschen Blockchain-Branche äußerten sich besorgt über die potenzielle Missachtung rechtlicher und ethischer Standards durch eine zugelassene Anwältin. „Solche Vorfälle schaden nicht nur dem Vertrauen in den Rechtsstaat, sondern auch der Glaubwürdigkeit unseres gesamten Sektors“, sagte ein Sprecher der Blockchain Bundesverbandes.
Die Ermittlungen stehen noch am Anfang. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Vorwürfe im Rahmen eines gerichtlichen oder disziplinarrechtlichen Verfahrens bestätigen.